Ries-Bote Aktuell: Gemeinde Kirchheim am Ries

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Ries-Bote Aktuell

50 Jahre Kirchheim-Dirgenheim

Artikel vom 05.10.2023

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindung von Dirgenheim in die Gemeinde Kirchheim am Ries fand am vergangenen Freitag ein feierlicher Festakt in Dirgenheim in der Gaststätte „Zum Kreuz“ statt. Die Feierlichkeit, an der zahlreiche Gäste aus der Gemeinde teilnahmen, wurde von Ortsvorsteher Peter Strobel eröffnet. Er richtete herzliche Begrüßungsworte an alle Anwesenden, darunter Landtagsabgeordneter Winfried Mack, Landrat Dr. Joachim Bläse, Bürgermeister Georg Stoller aus Wallerstein und Bürgermeister a.D. Willi Feige. „Es freut mich sehr, dass sich so viele Interessierte auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam dieses besondere Jubiläum zu feiern“, so der Ortsvorsteher. Auch die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine und der Feuerwehr-Abteilungen folgten der Einladung nach Dirgenheim und zogen begleitet vom Musikverein Kirchheim feierlich in die Gaststätte ein. Die Totenehrung nahm Adolf Schwarz vor.
In seiner Festansprache betonte Bürgermeister Danyel Atalay die Bedeutung dieses Jubiläums und die tiefe Verbundenheit der Menschen in Dirgenheim mit ihrer Ortschaft. Er erinnerte an die Ängste und Sorgen, die bei der Eingemeindung vor 50 Jahren existierten und zitierte aus historischen Dokumenten, aus denen die damaligen Sorgen herauszulesen sind. Die Identifikation mit einem Ort, so Danyel Atalay, sei geprägt von individuellen Erinnerungen, Erfahrungen und Beziehungen zu Menschen. Der Bürgermeister lobte den starken Gemeinschaftssinn in Dirgenheim, der sich in zahlreichen Vereinen und Veranstaltungen widerspiegele, und würdigte die Rolle der Gaststätte als wichtigen Treffpunkt für die Gemeinschaft.
Die Feierlichkeit bot Gelegenheit auf 50 Jahre gemeinsame Geschichte zurückzublicken und die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Dirgenheim und Kirchheim zu würdigen. Die Eingemeindung habe die Identität des Ortes nicht beeinträchtigt. „Im Gegenteil: Die Identifikation mit der Ortschaft Dirgenheim bleibt nicht nur lebendig und attraktiv, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesamtgemeinde aus.“ Bürgermeister Atalay nannte Beispiele, wie den flächendeckenden Glasfaserausbau, gemeinsame Bildungseinrichtungen und kulturelle Veranstaltungen, die von Menschen aus allen Ortsteilen getragen werden. Besondere Anerkennung richtete der Bürgermeister an seinen Amtsvorgänger Willi Feige, der über 24 Jahre die Geschicke von Kirchheim und Dirgenheim mitgestaltet hatte. Ebenso würdigte er Adolf Schwarz, der bis 1972 noch im Gemeinderat der selbstständigen Gemeinde Dirgenheim, später jahrzehntelang als Gemeinderat von Kirchheim am Ries ehrenamtlich tätig war. Ebenso stellte er Adolf Schwarz‘ Bedeutung für den Sportverein heraus, insbesondere für die Entwicklung des Kirchheimer Frauenfußballs.
Besondere Anerkennung wurde Josef Müller zuteil, der sich als Ortsarchivar und Heimatforscher intensiv mit der Geschichte von Dirgenheim befasst und zahlreiche kulturelle Aktivitäten in der Gemeinde unterstützt hat. Mit der Verfassung des Heimatbuches „750 Jahre Dirgenheim“ hat er mit unermüdlicher Hingabe einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, das kulturelle Erbe des Ortes lebendig zu halten. Für dieses herausragende Engagement erhielt Josef Müller an diesem Festabend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, die ihm vom Landtagsabgeordneten Winfried Mack verliehen wurde.
Kurzweilig und humorvoll fiel das Grußwort von Landrat Dr. Joachim Bläse aus. Die 50-jährige „Brüderschaft“ von Kirchheim und Dirgenheim stehe für Beständigkeit. Das sei nicht immer so gewesen, was ein Blick in die Ortschronik von Josef Müller zeige. So sei Dirgenheim von vielen Zugehörigkeitswechseln geprägt gewesen. Als angesehener Ort in der Region gehörte Dirgenheim in seiner Geschichte zu verschiedenen Grafschaften, zu Bayern und letztendlich zu Baden-Württemberg. Auch im Vorfeld der Eingemeindung vor 50 Jahren hatten die Dirgenheimer Mut bewiesen und sich zu Kirchheim bekannt. Er lobte das Engagement der Bevölkerung, insbesondere bei den regelmäßig stattfindenden Passionssielen, die den Ort über die Kreisgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Damit sei Dirgenheim „quasi das Oberammergau des Ostalbkreises“, so der Landrat. Zum Schluss bedankte sich Landrat Dr. Bläse bei Ortsvorsteher Peter Strobel und wünschte dem Ort alles Gute für seine Zukunft.
In der Pause kamen die Anwesenden in den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten des Landgasthofes. Umrahmt wurde die geschmackvolle Pause vom katholischen Kirchenchor, der unter der Leitung von Josef Müller verschiedene Lieder anstimmte und für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Nach dem Essen gab es historische Rückblicke auf die Ortsgeschichte durch Ortsvorsteher Peter Strobel und Josef Müller. Letzterer hatte mit viel Herzblut eine Diashow mit historischen Aufnahmen von Dirgenheim und seiner Einwohnerschaft vorbereitet. Bei seinen Bilderklärungen konnte jeder der Anwesenden spüren, mit wie viel Begeisterung Josef Müller sein Ehrenamt ausführt. Zu jedem Bild kannte er die Hintergründe und wusste besondere Anekdoten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten u.a. sehen, wie die ortsüblichen Trachten um 1900 aussahen. So mancher Dirgenheimer hatte das Glück, in den Bildern seine Vorfahren wiederzuerkennen.
Zwischen den Vorträgen führte der Ortschaftsrat Dirgenheim gemeinsam mit Bürgermeister Danyel Atalay einen Sketch von Martin Bernard auf, der einen humorvollen Blick auf eine „ganz normale Sitzung des Ortschaftsrats“ warf. Krönender Abschluss dieses gelungenen Abends war das gemeinsam gesungene „Rieser Lied“. In gemütlicher Atmosphäre und bei guten Gesprächen klang der Festabend im Gasthaus aus.