Am Hommelacker in Benzenzimmern fand am letzten Wochenende eine große Pflanzaktion statt, die von der Umweltgruppe Kirchheim am Ries gemeinsam mit dem Ortschaftsrat Benzenzimmern, der Gemeinde sowie zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern durchgeführt wurde. Ziel war es, den beliebten Biber- und Baum-Pfad rund um die Aussichtsplattform weiter aufzuwerten und damit sowohl der Natur als auch den vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern ein noch ansprechenderes Umfeld zu bieten.
Wir danken ausdrücklich allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die über zwei Tage hinweg bei strahlendem Sonnenschein, aber winterlicher Kälte insgesamt 18 junge Laubbäume eingepflanzt haben. Diese landschaftsprägende Maßnahme wertet den Weg nicht nur optisch deutlich auf, sondern wird ihn in den kommenden Jahren – besonders während der Blütezeit – in eine schöne Allee verwandeln, die zum Verweilen und Genießen einlädt.
Die für die Pflanzung notwendigen Baggerarbeiten, insbesondere das Ausheben der Mulden für die jungen Bäume, wurden von der Umweltgruppe Kirchheim am Ries finanziert. Hierfür ebenfalls ein großes Dankeschön! Durchgeführt wurden diese Arbeiten von Martin Strobel aus Dirgenheim, dem an dieser Stelle ebenfalls gedankt wird. Die Bäume selbst konnten ausschließlich durch großzügige Spenden beschafft werden. Ein herzliches Dankeschön gilt daher allen Spenderinnen und Spendern, die dieses Projekt durch ihren finanziellen Beitrag ermöglicht haben. Hierzu zählen der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis e.V., der zehn Bäume übernommen hat. Darüber hinaus gingen weitere Spendengelder ein von Ortsvorsteher Jochen Bauer und Gemeinderat/Ortschaftsrat Stefan Bauer sowie von der Jörg Strauß Handelsvertretung.
Hintergrundinformation zur Entwicklung des Hommelackers
Der Hommelacker wurde kürzlich aus der Verpachtung als Ackerfläche herausgenommen, zumal diese Fläche in den letzten Jahren aufgrund der Vernässung durch die Biberbauten vollständig extensiv genutzt wurde. Die gemeindeeigene Fläche wird nun Schritt für Schritt in eine artenreiche Fettwiese umgewandelt. Mit dieser ökologischen Aufwertung können wertvolle Ökopunkte generiert werden, die der Gemeinde wiederum bei zukünftigen Baumaßnahmen zugutekommen.
Ein besonderer Dank gilt Paul Lutz, der die Gemeinde bei der Antragstellung fachkundig beraten und unterstützt hat. Der entsprechende Antrag bei der unteren Naturschutzbehörde befindet sich derzeit im Verfahren. Damit erfüllt die Fläche künftig nicht nur einen hohen ökologischen Wert, sondern bringt der Gemeinde auch einen bedeutenden ökonomischen Nutzen. Die nun erfolgte Baumpflanzung trägt zur weiteren Generierung von Ökopunkten bei und stärkt die ökologische Vielfalt zusätzlich.
Die Gemeinde, die Umweltgruppe und alle beteiligten Helferinnen und Helfer freuen sich über diesen gelungenen Schritt hin zu einer naturnahen, artenreichen und zukunftsorientierten Landschaftsgestaltung.






