Selbstbewusste Gelassenheit
Dirgenheim ist ein ruhiger Ort mit rund 300 Einwohnern und einem von Geschichte geprägten Ortsbild. Die Dorfgemeinschaft pflegt ihre Traditionen, das Ortsleben wird von einer naturnahen Umgebung und einem engen Miteinander geprägt.
Historischer Überblick
- Erste urkundliche Erwähnung: 1270 – der Ort entwickelte sich aus einer alemannischen Hofstätte, wie Funde von Reihengräbern belegen.
- Frühe Besitzverhältnisse: Grundbesitz des Spitals von Bopfingen und des Klosters Kirchheim.
- Reformation: Während der Reformationszeit fielen diese Besitzungen an das Haus Oettingen, das durch weitere Käufe die Mehrheit der Güter erwarb. Die Einführung der Reformation scheiterte jedoch am Widerstand der Ortsherrschaft.
- 1806–1810: Übergang von Bayern (1806) an Württemberg (1810).
- Pfarrkirche St. Georg: In der Neujahrsnacht 1834/35 verlor der romanische Chorturm durch ein Unwetter seinen oberen Teil.
- Neubau: 1966/67 wurde wenige Schritte entfernt eine moderne „Fertigbaukirche“ nach Plänen des Architektenbüros Reuter (Wernau) errichtet.






