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Ries-Bote Aktuell

Autor: Frau Degele
Artikel vom 22.08.2019

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) in der Gesamtgemeinde Kirchheim am Ries

Verbesserte Zuschussmöglichkeiten durch die Aufnahme der Gemeinde als Schwerpunktgemeinde im ELR

 
In 2018 ist die Gemeinde Kirchheim am Ries mit allen ihren Ortsteilen für 5 Jahre lang im ELR als Schwerpunktgemeinde aufgenommen worden. Dies bedeutet, dass u.a. Vorhaben zur Sanierung und Modernisierung von Wohnungen aber auch von kleinen Betrieben zur Grundversorgung sowie die Bebauung von Baulücken im Ortskern in der Gesamtgemeinde Kirchheim am Ries in diesem Zeitraum eine bevorzugte Bezuschussung erhalten.
 
Für die umfassende Modernisierung von privatem Wohnraum, Aufstockungen von Gebäuden sowie die Bebauung langjähriger Baulücken im Ortskern können Zuschüsse von 30% der Kosten (Förderhöchstbetrag 20.000 € je Wohneinheit) gewährt werden.
 
Bei Umnutzungen (z.B. landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude in Wohnraum) können ebenfalls 30% der Kosten (Förderhöchstbetrag 50.000 € je Wohneinheit) als Förderung gewährt werden.
 
Projekte zur lokalen Grundversorgung, wie z.B. Dorfgasthäuser, Metzgereien, Bäckereien können ebenfalls eine Förderung in Höhe von 10% bis zu 30% erhalten (Förderhöchstbetrag 200.000 € je Vorhaben).  
Anträge für das Jahr 2020 können bis Anfang September 2019 beim Bürgermeisteramt gestellt werden, hierzu erforderlich sind u.a. Planunterlagen und eine von einem Planer erstellte Kostenschätzung nach DIN 276.
 
Mit einer Bewilligung der Förderung ist im Frühjahr 2020 zu rechnen, bis dahin dürfen außer Planungsaufträgen keine anderen Bauaufträge für das Vorhaben erteilt werden, mit dem Bauvorhaben darf bis dahin nicht begonnen werden. Ein Rechtsanspruch auf die Bewilligung einer Förderung besteht nicht.
 
Für die Antragstellung empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Bürgermeisteramt.
 [AH1]Die Staffelung der Fördersätze erfolgt nach der Anzahl der Beschäftigten: 30 % bzw. 35%  (CO2-Zuschlag) gibt es nur für Vorhaben von Kleinstunternehmen; kleine Unternehmen (10 – 49 Beschäftigte) können 20 % bzw. 25 % erhalten, mittlere Unternehmen (50 bis unter 100 Beschäftigte) 10 % bis max. 15 %.
 [AH2]Projekte, die eigentlich dem Förderschwerpunkt Gemeinschaftseinrichtungen zuzuordnen sind, können seit diesem Jahr auch für die Grundversorgung („nicht beihilferelevante Basisdienstleistungen“) beantragt werden. Dabei gilt der Fördersatz in der Höhe wie auch bei Gemeinschaftseinrichtungen (= 50 % für Schwerpunktgemeinden). Da dies aber eher Einzelfallentscheidungen sind bzw. die Zuordnung noch nicht ganz eindeutig ist, würde es an dieser Stelle wahrscheinlich eher zu kompliziert sein, einen entsprechenden Passus aufzunehmen. Zu Ihrer Kenntnis möchte ich aber darauf hinweisen.
 

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