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Ries-Bote Aktuell

Autor: Frau Degele
Artikel vom 13.09.2018

Auch bei dichtem Rauch den Durchblick behalten

Kirchheimer Gesamtwehr zeigt sich bei der Hauptübung fehlerfrei
 
Ein Brand in einem Neubau im Baugebiet „Kleines Feldle“ mit mehreren vermissten Personen – so lautete die Aufgabe, die sich die Verantwortlichen der Kirchheimer Gesamtwehr für ihre diesjährige Hauptübung ausgedacht haben. Und – bis auf kleine Orientierungsprobleme bei der Anfahrt zum Neubau, wurde die Aufgaben dieses Szenario souverän und routiniert abgearbeitet, die Personen gefunden und der Brand bekämpft. Schon beim Eintreffen erwartete die Feuerwehrmänner eine erste Überraschung, als der völlig aufgelöste und scheinbar unter Schock stehende Hausherr die Männer zur Eile drängte und am Arbeiten hinderte. Um größere Probleme zu verhindern, wurde ein Mann abgestellt, der es schnell schaffte, den Mann zu beruhigen. Die psycholgische Betreuung der Opfer, ein oft vergessener Teil der Arbeit der Feuerwehrmänner. Nach dieser ersten Hürde und nachdem man sich auch durch die Befragung des Hausherren einen Überblick über die Gesamtsituation machen konnte, drang keine 10 Minuten nach dem Alarm der erste Atemschutztrupp in das völlig verrauchte Gebäude ein um die vermissten Personen zu bergen. Dabei machte die neu erworbene Nebelmaschine ihre Arbeit sehr gut „Das ist schon ein beklemmendes Gefühl, enn man nicht einmal seine eigene Hand vor Augen noch den Kameraden sehen kann. So mussten wir zum einen aufpassen uns nicht gegenseitig zu verlieren und mit den Händen Raum für Raum nach den Opfern absuchen und abtasten. Das war eine sehr realitätsnahe Übung“, so die einhellige Meinung der Atemtrupps, nachdem alle Opfer geborgen waren.
Doch auch die Schlauchtrupps wurden durch die Übung stärker als sonst gefordert, galt es doch die Wasserversorgung durch eine knapp 600 Meter lange „Lange Wegstrecke“ von der Kläranlage quer durch das Wohngebiet sicherzustellen. Und hier zeigte sich einmal mehr die Vorteile der dezentralen Struktur der Kirchheimer Wehr. So hatten Schlauchtrupp dank ihren von Treckern gezogenen und zum Teil schon über 60 Jahre alten TSA´s (Traglast Spritzen Anhänger) kein Problem damit, die Wasserversorgung auch im unwegsamen Gelände aufzubauen.  Dementsprechend positiv fiel auch die Manöverkritik aus. Gesamtkommandant Hans Dieter Schöber lobte den schnelle Einsatzbereitschaft der Kameraden. Egal ob der Zeitraum zwischen Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort, der Aufbau der „Langen Wegstrecke“ oder das Finden und Bergen der Opfer, alle Aufgaben wurden äußerst schnell gelöst. Jochen Stimpfle betonte nochmals den großen Vorteil der TSA`s die für die Gemeinde quasi umsonst seien. Bürgermeister Willy Feige lobte die gute Kooperation der Wehren, die ein Sinnbild des guten Zusammenhalts innerhalb Kirchheims sei. Er dankte allen Kameraden für deren großen Einsatz und die Bereitschaft und die Sicherheit aller, ihre Freizeit zu opfern.
Bei einer gemeinsamen „Hocketse“ im Kirchheimer Feuerwehrhaus klang die Übung aus.
 
Die Ipf- und Jagstzeitung und Herrn Jürgen Blankenhorn werden für die Erlaubnis zum Abdruck dieses Artikels herzlich gedankt.

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