Bild einer ruhenden Radfahrerin auf der Bank mit Blick auf die Gemeinde Kirchheim am Ries
Außenfassade Kloster
Luftbild vom Klostergarten

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Eingangsbereich

Beeindruckende Impressionen

Ansicht des Klosters

Einlass in den Klosterbezirk gewährt der 1724 vollendete Torbogen. Aus den Nischen zur Straßenseite hin grüßen die Statuen des Hl. Bernhard, der Mutter Gottes mit dem Jesuskind und die Hl. Humbelina den eintretenden Besucher, während auf der Hofseite die Statuen des Hl. Sebastian, des Hl. Josef und der Hl. Afra die Fassade zieren. Zwischen den verschiedenen Wirtschafts- und Wohngebäuden hindurch führt der Weg direkt zum Klosterplatz, der durch das Wasserspiel einer neu erstellten Brunnenanlage belebt, im Süden durch die imposante Front von Abteiflügel und Klosterkirche beherrscht und nach Norden durch altes Pfarrhaus, Vorgarten zum neuen Pfarrhaus und der Mauer zum Parkplatz anstelle des abgebrochenen Gästehauses abgeschlossen wird.

Der zweigeschossige Abteiflügel, der heute als Altersheim dient, wurde 1683 vollendet. Die ebenmäßig gegliederte Fassade wird durch vier Sandsteinportale aufgelockert, von denen das Hauptportal durch die Statuen des Hl. Bernhard, der Mutter Gottes und der Hl. Humbelina besonders ausgezeichnet ist. Die Initialen E - A - Z - K und das Äbtissinnenwappen weisen auf Euphemia als Äbtissin zu Kirchheim hin.

Barocke Ausstattung

Eingang zum Kloster Münsterkapelle

Der Weg in die 1358 vollendete, von einem zierlichen Dachreiter überragten Klosterkirche führt an der Ölbergszene aus dem 16. Jahrhundert vorbei zunächst in die Münsterkapelle, die auf der Nordseite eine kleine Vorhalle zur Kirche bildet. Der Raum wird von einem verzweigten Rippennetzgewölbe überspannt.

Der bewegte Aufbau des Rokokoaltars mit den Figuren des Hl. Josef und des Hl. Antonius von Padua, sowie Gottvater und der Taube des Hl. Geistes umrahmt die ausdrucksstarke Pieta aus dem frühen 15. Jahrhundert. Neben dem Altar ein Kerkerchristus in vergitterter Nische. Aus dem 16. Jahrhundert stammt der Gedenkstein des Klosterpflegers Christoph von Demenstein.

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